Zwei große Sachsen

Nach unserem wunderbar gelungenen Herbst-Kurzurlaub in Dresden/Pillnitz wollten wir nicht einfach nur nach Hause fahren, sondern auch den Abreisetag noch nutzen. Das eine Ziel stand schon von vornherein fest, das andere schoben wir kurz entschlossen in unseren Zeitplan ein.
Es geht um zwei große Sachsen, die wohl jeder kennt.
Beide charismatisch und umstritten, beide Kinder ihrer Zeit, aber auch zeitgeistprägend. Beide weltberühmt!
Es geht um:

Richard Wagner

Das schaffen wir! Bevor die Führung in der Villa Bärenfett beginnt, schauen wir uns noch das größte Wagner-Denkmal der Welt an. (Ohne Superlativ geht das nicht.) Es soll gleich hinter Graupa im Liebethaler Grund zu finden sein. (Das Wagner-Museum in Graupa heben wir uns fürs nächste Mal auf.)
Trotz (halbherziger) Sperrung machen wir uns auf den Weg durch das wildromantische Tal, das schon einer Klamm nahekommt. Am Zielort säuseln Wagnerklänge durch die Morgenluft. Zwei Bilderbuch-Wagnerdamen haben gerade eben auf den Musik-Knopf gedrückt und sitzen nun ganz still am erhabenen Wallfahrtsort. Bestimmt stören wir ein wenig, werden aber freundlichst begrüßt.
Die Bildausbeute entspricht nicht ganz meinen Vorstellungen. Der Zeitdruck sitzt mir zu sehr im Nacken. Was für ein Frevel! Für den nächsten Besuch nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit. Nicht nur wegen Wagner, auch wegen der schönen Natur – versprochen!

Karl May

Per Internet hatten wir schon lange die Karten für einen „Erlebnisrundgang mit Old Shatterhand im Karl-May-Museum Radebeul“ gebucht. Der Schauspieler Roland Wichmann machte seine Sache als Karl May-Shatterhand sehr gut. Jede Menge Storys und Fakten verliehen dem als Trivialisten gebranntmarkten Karl May ein gebührend gehaltvolles Bild seines Lebenswerkes.
Uns hat es gefallen – für Kinder erscheint mir dieser Rundgang aber nicht geeignet.

Linktipps:

http://wagner-verband-leipzig.de/festtagstour-nach-graupa.html

http://www.karl-may-museum.de

Ein Gedanke zu “Zwei große Sachsen

  1. Wie die Zeit vergeht… ich war vor 20 Jahren in der Villa Bärenfett, habe aber die Ausstellungsräume ganz anders in Erinnerung.

    Danke bisher für die schönen Fotos – so bleibe ich auch mit dem Osten Deutschlands verbunden.

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