Im Anaga nach Taganana

Was ist los? Sind wir jetzt in Japan?
Nö, das ist immer noch Teneriffa. Doch seltsam japanisch klingt das alles schon. Wir sind im Anaga-Gebirge auf Teneriffa und wollen durch wilde Lorbeerwälder im Passatnebel nach Taganana absteigen. Unser (gedruckter) Wanderführer verspricht ein besonderes Erlebnis. Und tatsächlich, schon die Anfahrt ist sehr beeindruckend: Wir fühlen uns wie auf einem anderen Kontinent. Hier faucht der feuchte Passat uns Wolkenfetzen um die Ohren. Gleichzeitig kann man sich auf dieser Insel – an anderer Stelle – einen heftigen Sonnenbrand holen … wie geht das?

Der Lorbeerwald in den Wolken ist wirklich etwas Besonderes. Es regnet nicht richtig, aber es ist alles triefend nass und satt grün, bei gefühlten 12 Grad. Man muss aufpassen, nicht auszurutschen. Doch mit jedem Meter nach unten wird es wärmer und trockener. Schließlich gibt es wieder Palmen und Ausblicke auf den blauen Atlantik.
Auch wenn es nur bergab geht, schlaucht uns die Strecke ganz schön. Ich kann mir kurz vor Taganana nicht mehr vorstellen, diesen Berg wieder hochzugehen. In einem Restaurant bitten wir den Wirt, uns ein Taxi zu rufen (den vorletzten Bus hatten wir knapp verpasst und auf den letzten wollen wir nicht warten). Zum Glück geht es auch anderen Wandernden so und wir können uns das Taxi teilen. Somit kommen wir für nur 15 Euro zu unserem Auto zurück.

Und so machen wir die Tour beim nächsten Mal:
Mit dem Auto bis nach Taganana, dann mit dem Bus bis zum Casa Forestal, runterlaufen zum Auto.

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