Weißenfelser Harlekin

In Weißenfels fand im Jahre 2000 das 7. Internationale Steinbildhauersymposium Sachsen-Anhalt statt. Von vornherein war ausgemacht, dass die dabei entstehenden Werke im Stadtbild verbleiben. Mich hat damals, zur Entstehungszeit, die ganze Sache nicht besonders interessiert – trotzdem war ich der Meinung, ich würde alle Plastiken des Symposiums vom Sehen her kennen. Als mir heute bei einem kleinen Rekonvaleszenz-Spaziergang über den „Alten Friedhof“ die bemooste Gestalt ins Auge fiel, musste ich zugeben, dass ich dieses Teil noch nicht kannte.

Das Licht war gut, die Kamera freilich war auch dabei:

Dachte ich im ersten Moment an ein weiteres Mahnmal der Opfer des Faschismus, so belehrte mich die Beschilderung, dass es sich um einen Harlekin handelt. Ein gar nicht lustiger Harlekin!
Und richtig: Zu Hause fand ich auf den ersten Griff die Drucksache zum Symposium. Dort ist der Harlekin noch weiß getüncht, mit roten, grauen und schwarzen Flecken. Da passt er jetzt sogar noch besser ins Umfeld, finde ich.

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